2. November – Noch eine Schlucht – und Fahrt nach Coonabarabran

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Heute morgen haben wir erstmal unsere Luxus-Herberge genossen. Es gab ein Vollbad und danach „Full english breakfast“, also Eier auf Toast mit Tomate und Bacon.

Bevor wir nach Westen, zum Warrumbungle Nationalpark aufbrechen (immerhin rund 350 Kilometer) wollen wir noch die Gara-Gorge besuchen, etwa 15 km von Armidale entfernt. Eigentlich wollten wir nur mal schauen.

Aber dann gefällt uns der Weg so gut – denn er ist mal was anderes, kein tropischer Regenwald, keine Lianen, keine Würgefeigen – dass wir die knapp 5 Kilometer Rundweg zum „Schlucht-Ausblick“ durchwandern.

Es ist wirklich toll hier in Australien – überall werden Picnic-Plätze, ja sogar kleine Campgrounds angelegt. Immer sind Toiletten vorhanden – biologische, die jedoch in der Regel supersauber, gepflegt und gewartet sind, mit Toilettenpapier (siehe gestern – da gbt’s schon mal ungebetene Gäste…) – sie riechen nicht, einfach toll! Die „Day-use-areas“, also die Bereiche, wo man nicht übernachten kann, haben häufig auch Gas-Grills, meistens umsonst zu benutzen. Also, da könnte man sich in Deutschland ’ne Scheibe davon abschneiden!

Hier also, zu Ehren der australischen Nationalpark-Verwaltung die Day use area an der Gara-Gorge im Oxley Wild Rivers National Park!

Dann folgt die lange, lange Fahrt nach Coonabarabran (bitte einfach mal die Aussprache üben – das doppelte o wird zum u, sonst wie man’s schreibt…).

Zum Glück ist uns weder ein Wallabie noch ein Koala vor die Stoßstange gelaufen. Tatsächlich haben wir auf der ganzen Fahrt weder das eine noch das andere gesehen. Aber die Gefahr ist immer da – davon zeugen die zahlreichen toten Tiere am Straßenrand.

Abends nehmen wir nochmal ein Motel in Coonabarabran. Und beim Abendessen im angeschlossenen Restaurant (das leider nicht überzeugen konnte…) gab es eine sehr nette Begegnung mit der ortsansässigen Harfenistin, die aus Anlass des Besuches einer Senioren-Gruppe vorwiegend Irisches zu Gehör brachte…

Der Rest des Abends vergeht mit der Bereitstellung von Karten für den Blog…

Arbeit? Naja, das ist auch ein bisschen Arbeit…