29. Oktober – Aus den Bergen an die See…

Heute morgen haben wir den Lamington Nationalpark verlassen. Der Campingplatz war übrigens gut gefüllt heute Nacht – viele Queensländer kommen über das Wochenende in das Binna Burra Gebiet des Nationalparks. Gestern Abend hatten wir noch eine nette Unterhaltung mit einem Paar aus Brisbane, er Rechtsanwalt, sie Buchhalterin – die auch viel reisen.

Sonntag früh weckte uns eine Gruppe Jugendlicher um halb sechs Uhr mit viel Gekicher auf – und um 10:00 Uhr, als wir auch langsam alles zusammengepackt hatten – da hatte sich das Camp schon wieder weitgehend geleert…

Wir haben noch ein Foto vom Nationalpark gemacht  – in der Mitte zwischen den Bergrücken ragt im Hintergrund der Mount Warning empor – er liegt schon in New South Wales – dem australischen Bundesstaat, in dem auch unser heutiges Ziel – Coff’s Harbour – liegt.

Zuerst fahren wir aber an die Pazifikküste hinunter und auf dem Pazifik Highway, der hier über einige hundert Kilometer zur Autobahn ausgebaut wird zu dem berühmten Badeort Bayron Bay.

Am Strand von Bayron Bay tummeln sich die jungen Leute, die Mädels wetteifern um die knappste Bekleidung, die Jungs um die farbenprächtigsten Tatoos und die längsten Rastalocken.

Absolutes „must do“ ist der Besuch beim Leuchtturm oberhalb der quirligen Stadt:

Die als „Eintritt“ getarnte Parkgebühr beträgt happige 8 AUD…

Auf der Strecke immer wieder tolle Ausblicke auf die Pazifik-Küste

Wir fahren jedoch weiter, ungefähr 250 km nach Süden, zur Stadt Coff’s Harbour, dort zum Vorort Sapphire Beach, wo wir uns in eine Cabin eingemietet haben. Angesichts der immer wiederkehrenden Gewitter – auf der Autobahn war es auf einer Strecke weiß von Hagel – eine gute Idee…

Nach einem guten Essen im Hafenlokal „Latitude 30“ muss Wendelin noch Überweisungen tätigen – und natürlich wollen wir beim Blog schreiben nicht in Nachtrab geraten….


4 Gedanken zu „29. Oktober – Aus den Bergen an die See…“

  1. Es war’n mal zwei seniore Emsen,
    die konnte nichts und niemand bremsen.
    Sie zogen los, um zu beweisen:
    Wir können durch Australien reisen!
    Und könnte Ringelnatz sie sichten,
    würd‘ der bestimmt dazu was dichten…

  2. Hey ihr zwei – schön, dass es euch gut geht und ihr uns mit wunderschönen Bildern weiterhin neidisch macht!
    Sieht wirklich aus wie im Paradies – mein Neid wird nur dadurch etwas gemildet, dass die väterlichen Beine immernoch genau so weiß sind, wie der Leuchtturm vor dem sie stehen ;-P

    Ganz liebe Grüße aus dem elendig herbstlichen Köln,
    Jenny und Ruben

    1. Hallo. liebe Nachkommen –
      Dank äußerster Sorgfalt sind die väterlichen Beine noch weiß – denn wären sie nicht weiß, dann wären sie krebsrot, die wunderschöne Rio-de-Janeiro-Bräune kommt in unserer Familie nicht vor…

      So ist das nunmal…
      Liebe Grüße
      Wendelin

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